Heizlast und Heizleistung
Die Heizlast beschreibt den Wärmebedarf des Gebäudes am Auslegungstag. Die erforderliche Heizleistung der Wärmepumpe ergibt sich daraus, zuzüglich Warmwasser und gegebenenfalls Sperrzeiten eines Wärmepumpentarifs.
Ob eine Wärmepumpe effizient arbeitet, entscheidet sich zu einem großen Teil bei der Auslegung. Wir leiten die erforderliche Heizleistung aus der raumweisen Heizlast ab, prüfen die nötige Vorlauftemperatur an den Heizflächen und legen Bivalenz, Warmwasserbereitung und hydraulische Einbindung fest. Wir verkaufen keine Geräte und erhalten keine Provisionen; die Auslegung ist an keinen Hersteller gebunden.
Die Heizlast beschreibt den Wärmebedarf des Gebäudes am Auslegungstag. Die erforderliche Heizleistung der Wärmepumpe ergibt sich daraus, zuzüglich Warmwasser und gegebenenfalls Sperrzeiten eines Wärmepumpentarifs.
Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Wir prüfen raumweise, welche Temperatur die Heizflächen brauchen und wo der Tausch einzelner Heizkörper hilft.
Wir legen fest, ob die Wärmepumpe allein heizt, an wenigen kalten Tagen einen Heizstab nutzt oder mit einem zweiten Wärmeerzeuger zusammenarbeitet, und bestimmen den Bivalenzpunkt. Zur Betriebsstrategie gehören außerdem Heizkurve, Vorrang der Warmwasserbereitung und gegebenenfalls Sperrzeiten des Stromtarifs.
Wichtig ist auch die kleinste Leistung, auf die die Wärmepumpe herunterregeln kann. Liegt sie über dem Wärmebedarf an milden Tagen, taktet das Gerät, es schaltet also häufig an und aus. Speicher, hydraulische Einbindung und Regelung planen wir deshalb so, dass lange Laufzeiten entstehen. Warmwassermenge und -temperatur fließen in die Auslegung ein.
Ohne berechnete Heizlast bleibt jede Leistungsangabe eine Schätzung. Deshalb beginnt die Auslegung beim Gebäude und bei den Heizflächen.
Heizlast berechnen oder eine vorhandene Berechnung prüfen, Heizflächen, Warmwasserbedarf, Aufstellort und Stromanschluss erfassen.
Leistung, Vorlauftemperatur, Bivalenzpunkt, Speicher und Einbindung festlegen und Varianten mit Investition, erwarteter Jahresarbeitszahl und Betriebskosten vergleichen.
Die Auslegung dient als Grundlage für vergleichbare Angebote mehrerer Fachbetriebe. Auf Wunsch prüfen wir Angebote und begleiten Inbetriebnahme und hydraulischen Abgleich.
Wie sparsam eine Wärmepumpe läuft, hängt vor allem von der Vorlauftemperatur, der passenden Leistung und einer ruhigen Betriebsweise ab. Wir betrachten diese Punkte gemeinsam und vergleichen die Varianten auch wirtschaftlich: Investition, erwartete Stromkosten und Förderung. Für Vermieter kann die nachgewiesene Jahresarbeitszahl zusätzlich bei der Modernisierungsumlage eine Rolle spielen (§ 559f BGB).
Förderprogramme, Normen und rechtliche Anforderungen können sich ändern. Welche Vorgaben für Ihr Vorhaben gelten, prüfen wir projektbezogen.
Fehlt etwas davon, nehmen wir es bei der Begehung vor Ort auf.
Qualifikationen & Mitgliedschaften